Farbkonzept private Wohnung Zürich
- 6. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 8. Feb.
Mut zur Farbe – Farbe macht den Grundriss lesbar.
Eine Wohnung, in der Farbe Orientierung schafft.
Ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus kräftigen Akzenten und ruhigen Rückzugszonen verbindet Architektur, Bewegung und Persönlichkeit zu einem stimmigen Ganzen.
Innenraum Zürich Fotos David Küenzi

Die Wohnung in Zürich-Seebach lebt von ihrer fliessenden Architektur. Räume greifen ineinander, Blickachsen verbinden Eingang, Wohnen und Schlafen zu einem zusammenhängenden räumlichen Gefüge. Diese Offenheit wird durch eine präzise Farbchoreografie sichtbar gemacht und gezielt geführt.
Satte, dunkle Töne führen durch die öffentlichen Räume, helle Nuancen markieren den Rückzug. So entsteht eine Wohnung, in der Farbe nicht dekoriert, sondern strukturiert.
Der Eingang wird von einem tiefen Rot gefasst – als klarer Auftakt und Orientierungspunkt. Das Wohnzimmer folgt in einem dunklen Blau, ruhig und tragend. In der Wohnküche setzt ein intensives Türkis einen weiteren Akzent. Trotz ihrer Eigenständigkeit bilden diese Räume eine zusammenhängende, kraftvolle Farbsequenz mit minimalem Weissanteil.
Die private Sphäre ist bewusst heller gehalten. Ein warmes Gelb begleitet das Gästezimmer, ein sanftes Hellblau prägt das Masterbedroom. Das Bad wird von einem gebrochenen Weiss ergänzt und erhält so Ruhe und Klarheit.
Der Arbeitsraum bildet einen eigenen Kosmos. Hier entsteht mit Daydream ein Kunst-am-Bau-Projekt – inspiriert von isländischen Landschaften und als eigenständige künstlerische Arbeit gedacht.











